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Real Estate, Civil Engineering & Tourism in Greece

Nützliche Themen zuf Kauf oder Verkauf einer Immobilie

Ausgaben und benötigte Unterlangen für den Immobilienerwerb und Verkauf

ZUSÄTZLICHE KOSTEN BEIM IMMOBILIENKAUF

Beim Immobilienkauf fallen außer dem Kaufpreis noch weitere Kosten an. Sie berechnen sich wie folgt:

1.Steuer auf den Erwerb von Grundeigentum. Sie wird aufgrund der Einschätzung des Wertes der Immobilie seitens des Finanzamtes berechnet - dies ist auch der Wert, der im offiziellen Kaufvertrag angegeben ist. Auf die ersten 15.000€ dieses Preises sind für Immobilien ausserhalb des Stadtbauplans 7% Steuern zu zahlen (in einigen Ausnahmefällen auch 9%, z.B. für Immobilien innerhalb des Stadtbauplans oder wenn die Immobilie sich in unmittelbarer Nähe einer Feuerwehr befindet), auf den 5 Millionen übersteigenden Betrag sind 9% (bzw. 11%, s.o.) zu zahlen.
2.Steuer an die Gemeinde. Auf den Gesamtbetrag der Erwerbssteuer sind zusätzlich 3% an die Gemeinde abzuführen, in der sich die Immobilie befindet.
3.Gebühren für den Notar. Die Gebühren für den Notar betragen von 1,5% bis zu 2% auf den im Kaufvertrag angegebenen Preis. Es gibt einige kleine Gebühren für beglaubigte Abschriften, die Registrierung auf den neuen Besitzer etc. die sich auf ca. 0,5% des im Kaufvertrag angegebenen Preises belaufen.
4.Gebühren für den Rechtsanwalt. Die Vertretung durch einen Rechtsanwalt bei der Abwicklung des Kaufvertrages ist obligatorisch. Die Kosten hierfür betragen ungefähr 1,5% des realen kaufwerts oder nach Absprache.
5.Provision für den Immobilienmakler. Nach Absprache.
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NOTWENDIGE DOKUMENTE FÜR DEN KAUFVERTRAG

Der Verkäufer benötigt vom Finanzamt:

1.Den Eigentumstitel der Immobilie sowie die Bescheinigung vom Landregisteramt über die Eintragung
2.Einen Topographischen Plan neueren Datums der Immobilie, mit der Bestätigung durch den unterzeichnenden Ingenieur gemäß Gr. Gesetzen 651/1977 und 1337/1983 (wenn es sich bei der Immobilie um ein Grundstück mit oder ohne Gebäude handelt, oder um Agrarland innerhalb der bauamtlich kontrollierten Zone ZOE.).
3.Eidesstattliche Versicherung des Verkäufers, beglaubigt durch das zuständige Finanzamt, in der er/sie erklärt, dass die Immobilie in den vergangenen fünf Jahren keine finanziellen Erträge eingebracht hat. Im gegenteiligen Fall eine entsprechende Bescheinigung vom Finanzamt, dass die Erträge ordnungsgemäß versteuert wurden, gemäß Gr. Gesetz 2238/94 Art. 32.
4.Eidesstattliche Versicherung des Verkäufers, beglaubigt durch das zuständige Finanzamt, in der er/sie erklärt, die Immobilie ordnungsgemäß im speziellen Vordruck für Immobilienbesitz E9 angegeben wurde und dass der Verkäufer von der Sonderbesteuerung für Großgrundbesitzer ausgenommen ist, bzw. falls die Sonderbesteuerung zutrifft, Bestätigung dass die entsprechenden Steuern entrichtet wurden.
5.Wenn die Immobilie durch Erbschaft, elterliche Schenkung oder als Mitgift in den Besitz des Verkäufers gelangt ist, sind folgende Dokumente notwendig: a) wenn der derzeitige Eigentumstitel vor dem 31.12.1984 datiert ist, ist bei Schenkungen und Mitgiften eine Kopie des Familienvertrages vorzulegen, ist für Schenkungen und Mitgiften eine Kopie des Familienvertrages oder eine Bestätigung des unterzeichnenden Notars vorzulegen, woraus hervorgeht, dass die Übertragung vor dem 31.12.1984 stattgefunden hat und ordnungsgemäß versteuert wurde. Bei Erbschaften wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt, aus der hervorgeht, dass der Tod des Vererbenden vor dem 31.12.1984 eintrat und der Nachweis, dass die Erbschaft ordnungsgemäß versteuert wurde. b) wenn der derzeitige Eigentumstitel nach dem 1.1.1985 datiert ist, muss eine Bescheinigung vom zuständigen Finanzamt vorgelegt werden, die die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern nachweist (gemäß Gesetzeserlass 118/1973 mit den entsprechenden Änderungen gemäß Gesetz 2892/2001.
6.Bestätigung von der zuständigen Stadt, dass die Immobilie keine Abgaben schuldet, gemäß gr. Gesetz 2130/1993 (um die Bestätigung zu bekommen, muss der Eigentumstitel sowie die letzte Stromrechnung vorgelegt werden).
7.Bestätigung der zuständigen Stadt oder Gemeinde, dass die Immobilie dort ordnungsgemäß angemeldet wurde, wenn die Immobilie sich in einem Gebiet befindet, dass in den Stadtbebauungsplan gemäß gr. Gesetz 1337/1983 eingefügt wurde und der Bebauungsplan nach dem 25/11/1994 verwirklicht wurde oder die Verwirklichung noch aussteht. Wenn die Immobilie sich in einem Gebiet innerhalb des Stadtbebauungsplanes befindet (gemäß 1337/1983) und der Bebauungsplan verwirklicht wurde, wird außerdem eine Bestätigung von der Stadt oder Gemeinde verlangt, aus der hervorgeht, dass weder Geld noch Land abgeführt werden müssen.
8.Eidesstattliche Versicherung gemäß gr. Gesetz1599/84, in der der Verkäufer erklärt, dass die Bestimmungen des gr. Gesetzes 2084/92 sowie der Beschluss des Arbeitsministeriums F21/116/FEK 839/10-7-00 nicht auf ihn anzuwenden sind, oder aber, falls diese anzuwenden sind, eine Bestätigung von IKA (Staatliche Sozialversicherung), dass dort keine Beiträge geschuldet werden – dies ist z.B. nötig, wenn der Verkäufer selbständig tätig ist, in einer Firma beteiligt ist oder aber zum Zeitpunkt des Verkaufes ein Haus baut.
9.Bestätigung vom Landregisteramt, dass die Immobilie rechtzeitig und gemäß des gr. Gesetzes 2308/85 angemeldet wurde, sowie ein Auszug aus dem Registerbuch, wenn die Registrierung des Grundbesitzes in der entsprechenden Region bereits in Kraft getreten ist.
10.Eidesstattliche Versicherung des Verkäufers gemäß gr. Gesetz 1337/1983, aus der hervorgeht, dass die zu übertragenden Gebäude vor dem 14/3/1983 gebaut worden sind. Andernfalls wird eine beglaubigte Kopie der Bauerlaubnis benötigt.
11.Der örtliche Präfekt muss sein Einverständnis zu einer Übertragung geben, wenn die Immobilie sich in bestimmten Gebieten befindet, z.B. in Grenzgebieten.
12.Wenn die zu übertragende Immobilie ein Grundstück in einer landwirtschaftlich besonders geförderten Zone (TOEB) ist, ist eine Bescheinigung vom örtlichen TOEB-Büro einzuholen, aus der hervorgeht, dass alle dort fälligen Zahlungen, z.B. für den Anschluss an das Wassernetz, geleistet wurden.
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Der Käufer benötigt:

1.Vor der Unterzeichnung des endgültigen Vertrages und nachdem der Käufer die Unterschrift des Verkäufers sichergestellt hat, muss der Käufer beim Finanzamt die entsprechenden Anträge auf Zahlung der Übertragungssteuer (in dreifacher Ausführung) einreichen. Hierzu gehört auch ein spezielles Formular, auf dem der Schätzwert der Immobilie durch das Finanzamt angegeben ist. Hierbei ist der Notar behilflich!
2.Wenn der Käufer zum ersten Mal eine Immobilie auf seinen Namen erwirbt, kann er unter bestimmten Voraussetzungen von der Übertragungssteuer befreit werden. In diesem Fall muss zusammen mit den Anträgen auf Zahlung der Übertragungssteuer eine entsprechende eidesstattliche Erklärung gemäß Gesetz 1599/86 eingereicht werden, in der der Käufer erklärt, keinen weiteren Immobilienbesitz auf seinen Namen zu haben. Wenn ein Grundstück gekauft werden soll, wird außerdem eine Bestätigung des zuständigen Bauamtes benötigt, aus der hervorgeht dass das Grundstück bebaubar ist, sowie der topographische Plan des Landes. Die Übertragungssteuer errechnet sich aufgrund des Preises, der im Kaufvertrag angegeben wird und ist bei der Stellung der genannten Anträge zu zahlen.
3.Schließlich wird man bei Unterzeichnung des Vertrages beim Notar von Ihnen verlangen, noch einige weitere Erklärungen zu unterschreiben, so z.B. dass die zu übertragende Immobilie sich nicht in einem Wasserlauf oder sehr nah an der Küste befindet, etc. Nach Unterzeichnung des Vertrages muss eine Kopie zum Registeramt gebracht werden (durch den Käufer selbst oder den Notar), welches eine Bescheinigung über die neue Eintragung ausstellt.

Für weitere Informationen können Sie jederzeit mit der LOUPASSIS A.G. in Kontakt kommen (klick)

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