Ελληνική έκδοσηEnglish versionDeutsche VersionVersion Française
Real Estate, Civil Engineering & Tourism in Greece

Informationen zu Kreta

Archäologische Stätten

Präfektur Chania

Aptera

Die dorische Gründung Aptera, eine der bedeutendsten Städte Kretas im 7. Jahrhundert v.Chr., liegt 15 km von Chania entfernt, im Süden der Souda-Bucht beim Dorf Megala Chorafia, von wo aus man die Ebene von Chania überblicken kann. Erhalten ist die Stadtmauer, die an die Zyklopenmauern in Tiryns und Mykene erinnert, sowie Reste eines kleinen, der Demeter geweihten Tempels aus dem 1. Jahrhundert v.Chr. und eines römischen Theaters; die riesigen überwölbten Lagerräume aus römischer Zeit - möglicherweise Getreidesilos - sind in ausgezeichnetem Zustand erhalten.

Polyrrhenia

Bedeutende Stadt der Achäer in Westkreta, 49 km westlich von Chania, bei der Flurmark Selli oder Paleokastro. Zu sehen sind noch Reste der Stadtmauer und der Akropolis. Bei Kria Vrissi nicht weit von Kastelli sind Reste eines römischen Aquäduktes erhalten.

Falassarna

Hafen von Polyrrhenia, am Fuss der Landzunge im äussersten Nordwesten Kretas. Beim Dorf Koutri kann man die Reste der Zyklopenmauern, von Gräbern und Hausfundamenten besichtigen, sowie aus Stein gehauene Skulpturen, von denen besonders ein Thronsessel erwähnenswert ist.

Präfektur Rethimnon

Eleftherna

Bei jüngeren Grabungen wurden bemerkenswerte Bauten einer grossen Stadt aus griechisch-römischer Zeit freigelegt.

Axos

Funde aus einer grossen griechisch-römischen Stadt.

Armeni

Minoische Nekropole mit Felsgräbern.

Zominthos

Minoische Siedlung auf dem Nida-Hochtal, 20 km von Anogia.

Präfektur Heraklion

Knossos

Das Plateau von Knossos, 5 km östlich von Heraklion, war seit Beginn der Jungsteinzeit bewohnt. Der erste Palast der Minoer, dessen Baujahr auf 1900 v.Chr. anzusetzen ist, wird durch ein Erdbeben zweihundert Jahre später vollständig zerstört und auf seinen Trümmern ein zweiter Palast errichtet, noch grösser und luxuriöser. Aber auch dieser fällt bei einem Erdbeben in Schutt und Asche. Noch einmal, um 1700 v.Chr., entsteht über den Grundmauern eine prächtige Palastanlage, der jedoch später das gleiche Schicksal beschieden ist: durch eine Flutwelle, ausgelöst durch den gewaltigen Vulkanausbruch auf der Insel Thira (Santorini) 1450 v.Chr., wird nach einer Theorie der Palast schwer beschädigt und 50 Jahre später, in denen er noch benutzt werden konnte, durch eine Feuersbrunst vollständig und endgültig zerstört. Die minoischen Paläste waren nicht nur Herrschersitze sondern auch Verwaltungs- und Religionszentrum der ganzen Region. Zum Komplex der Hauptstadt des minoischen Königreiches gehörten ausser dem Palast des Minos die Wohnhäuser der Würdenträger und Priester, die rings um den Palast angeordnet waren (das kleine Palais, die Karawanserai, das Haus mit den Fresken u.a.), die Häuser der einfachen Bevölkerung und die Grabstätten. Der Königliche Palast selbst, eine riesige, mehrgeschossige Anlage auf einem Areal von 22.000 qm, muss mit seinem unentwirrbar erscheinenden Ineinander und Nebeneinander von Räumen, die um den Zentralhof angeordnet waren und ausser den königlichen Gemächern auch Kultstätten, Schatzkammern, Werkstätten und Vorratsräume umfassten, tatsächlich wie ein "Labyrinth" gewirkt haben.

Phaestos

63 km südwestlich von Heraklion und 78 km südöstlich von Rethymnon. Der Palast von Phaestos war nach dem Palast von Knossos das zweitwichtigste Kulturzentrum des minoischen Kreta. Der Sage nach von König Minos gegründet und vo seinem Bruder Radamanthys regiert, stellte auch dieser Palast den Kern einer Siedlung dar, deren Anfänge bis in die Jungsteinzeit zurückgehen. Die architektonische Struktur der Anlage gleicht der in Knossos insofern, als die verschiedenen Trakte um einen gepflasterten Innenhof angeordnet sind. Im Gegensatz zu Knossos war die Innendekoration, was die Fresken betrifft, eher dürftig; dafür entschädigte aber die Auskleidung von Böden und Wänden mit Platten aus schneeweissem Alabaster. Der Palast von Phaestos erstreckt sich über eine Fläche von ca. 9000 qm.

Präfektur Lassithi

Lato

15 km westlich von Agios Nikolaos. Das Stadtgebiet dieser bedeutenden dorischen Gründung aus dem 7. vorchristlichen Jahrhundert breitet sich über zwei Hügelkuppen und die Senke dazwischen aus. Freigelegt sind mittlerweile Reste der Stadtmauer, von Häusern und Läden in der Talmulde, aus verschiedenen Epochen.

Anfang der Seite

Die Insel Kreta | Museen | Kirchen & Klöster | Venezianische Bauten | Archäologische Stätten | Höhlen und Grotten | Interessante Ziele | Nützliche Infos

LOUPASSIS GROUP     KRETA:  CHANIA   RETHIMNO   IRAKLIO   AG.NIKOLAOS       ZYPERN:  LARNAKA   LEMESSOS   PROTARAS   PAFOS   
© copyright LOUPASSIS SA 2000-2013 all rights reserved